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Das Einrichten einer Halteverbotszone für den Umzug – egal ob privat oder geschäftlich – hat viele Vorteile. Unschlagbares Argument Nummer eins: Der Transporter kann in unmittelbarer Nähe zur Haustür geparkt werden und Sie, Ihre Umzugshelfer beziehungsweise das beauftragte Umzugsunternehmen haben den kürzesten Laufweg. Denn selbstredend macht es einen großen Unterschied, ob die schwere Couch, die vielen Kisten und Kartons, die Waschmaschine und die Einbauküche weniger als zehn Meter oder im schlimmsten Fall sogar einige hundert Meter transportiert werden müssen. Mit einer Haltverbotszone lassen sich viel Stress vermeiden, Kraft und Zeit sparen und somit letzten Ende sogar Geld. Der Umzug geht schneller über die Bühne, alle Helfer sind motivierter und das Risiko, dass etwas zu Bruch geht, sinkt ebenfalls.

Darauf ist bei der Einrichtung von Halteverbotszonen zu achten

Eine kurzfristige Halteverbotszone bei Umzügen beziehungsweise Übersiedlungen in Wien muss bei der Abteilung für Verkehrsorganisation und technische Verkehrsangelegenheiten beantragt werden. Die Bewilligung gilt dann für maximal eine Woche. Voraussetzung ist das Vorhandensein eines regulären Parkstreifens. Der Antragsteller muss die Verkehrszeichen zur Kennzeichnung der Zone besorgen. Diese können in Baustoffgroßmärkten gekauft oder bei der Abteilung für Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark geliehen werden.

Folgendes ist wichtig:

  • Der schriftliche Antrag muss Angaben wie Firmenname oder Name, Geburtsdatum, Telefonnummer oder E-Mail-Adresse des Antragstellers enthalten sowie den Ort, den Zweck, die Längenangabe in Metern und die genaue Gültigkeitszeit
  • Die Aufstellung muss mindestens 24 Stunden vor Gültigkeitsbeginn der Halteverbotszone erfolgen
  • Typ und Kennzeichen des oder der haltenden Fahrzeuge müssen kenntlich gemacht werden
  • Die Aufstellung der Verkehrszeichen muss anschließend vom zuständigen Polizeiwachzimmer bestätigt werden
  • Nach Abschluss des Umzugs beziehungsweise Ablauf der Frist ist das Halteverbotsschild zu entfernen und dies vom zuständigen Polizeiwachzimmer zu bestätigen

Ist das Halteverbot gültig und wurden nicht alle Fahrzeuge entfernt, so besteht die Möglichkeit, diese von der Polizei abschleppen zu lassen. Parkte jedoch das Fahrzeug bereits beim Aufstellen der Verkehrszeichen in der Halteverbotszone (geht aus dem Beiblatt der Beantragung hervor), trägt der Antragsteller die Kosten für die Entfernung. Wurde das Fahrzeug nachtäglich in der Halteverbotszone abgestellt, fordert die Behörde die Kosten vom Fahrzeughalter ein. Achtung: Halteverbotszonen im Ausmaß von mehr als 15 Metern Länge bedürfen einer ausführlichen Begründung.

Wer in oder nach Deutschland umzieht, muss andere Dinge beachten. Für ein Halteverbot in Berlin gelten beispielsweise andere Bestimmungen als in Wien. Machen Sie sich bitte ausführlich kundig!

Rechtzeitig um das Halteverbot kümmern

Steht ein Umzug an, sollte man sich rechtzeitig über die Frage nach einem nötigen Haltverbot Gedanken machen und, sofern man den Umzug in Eigenregie organisiert, die wichtigen Fristen für die Beantragung einhalten. Wer die Genehmigung selbst einholt, muss sich auch um die Schilder kümmern. Dabei kommt es immer wieder zu Fehlern, da vielen Menschen die Erfahrung fehlt. Dies kann beispielsweise schiefgehen:

  • Es wurde die Vorlaufzeit für die Genehmigung verpasst
  • Anträge wurden nicht korrekt ausgefüllt
  • Es wurden die falschen Schilder gekauft oder geliehen
  • Beschriftung auf den Schildern sind falsch
  • Die Schilder wurden falsch aufgestellt
  • Der nötige Platz wurde falsch kalkuliert
  • Schilder wurden nicht binnen Fristablauf entfernt

Wenn dann noch jemand im Halteverbot am Umzugstag parkt, hat man Pech. Wegen eigener Fehler (zum Beispiel wenn das Auto dort bereits stand und der Halter nicht ermittelt wurde) kann man den bezahlen Parkplatz nicht benutzen beziehungsweise müssen die Kosten für das Abschleppen parkender Autos selbst getragen werden.

Halteverbot für den Umzug von Profis einrichten lassen

Es gibt Firmen, die sich auf die Einrichtung von Halteverbotszonen spezialisiert haben und sämtliche Anträge und Arbeiten abnehmen. Bei anderen kann man nur die Schilder mieten und muss die Genehmigungen selbst einholen. Einige bieten mehrere Optionen an. Profis holen rechtzeitig die Genehmigung bei der zuständigen Behörde ein, stellen die Schilder mindestens drei Tage vor dem Umzug auf und holen sie nach dem Umzug wieder ab. Gegen geringen Aufpreis ist eine Nachkontrolle buchbar. Dabei wird geprüft, ob sich andere Anwohner an die Halteverbote halten – das ist zu empfehlen!

Tipp: Umzugsfirmen sind oft günstiger und schließen die Einrichtung einer Halteverbotszone in ihren Angeboten mit ein. Arbeiten Sie mit einer Umzugsfirma bei Ihrer Übersiedlung sollten Sie, falls notwendig, diese auch immer direkt mit der Einrichtung betrauen. So sparen Sie vor allem in großen Städten wie Berlin, Hamburg, München und natürlich Wien Zeit und Nerven.

Halteverbot nicht nur für Umzüge

Nicht nur bei Umzügen beziehungsweise Übersiedlungen kann das Einrichten einer Halteverbotszone notwendig sein. Wann immer Sie Platz vor dem Haus benötigen, um lange Laufwege zu vermeiden, sollten Sie ein Halteverbot einrichten oder einrichten lassen. Bei einer Entrümpelung müssen häufig viele schwere Gegenstände aus dem Haus oder der Wohnung entfernt werden. Einiges vom Hausrat wird in Transporter verladen und zur Deponie gefahren, anderes verkauft, verschenkt oder eingelagert. Häufig werden bei Entrümpelungen oder Umbauarbeiten auch Container für Müll und Schutt bestellt, die idealerweise in der Nähe des Hauses aufgestellt werden. Versperrt bei der Container-Anlieferung ein Pkw den Platz, steht man ziemlich dumm da. Sorgen Sie deshalb rechtzeitig mit einer Halteverbotszone vor!

Fazit

Sich selbst um eine Halteverbotszone zu kümmern kostet Zeit und Nerven: Formulare müssen korrekt ausgefüllt werden, Fristen beachtet, die Schilder besorgt und aufgestellt werden und gegebenenfalls Nachbarn aus dem Haus geklingelt werden. Wenn man keine Erfahrung hat, kann für die Organisation locker ein kompletter Tag draufgehen. Und umsonst bekommt man die Halteverbotszone natürlich auch nicht. In Wien kostet allein die Beantragung etwas mehr als 52 Euro. Dazu kommen die Schilder an sich und die viele Fahrerei. Wer clever ist, lässt das Halteverbot von spezialisierten Firmen einrichten oder beauftragt ein Umzugsunternehmen (das geht nicht nur im Falle eines geplanten Umzugs). Für diese Firmen ist die Arbeit Routine. Sie können sich darauf verlassen, dass alles seinen geregelten Gang geht und unter dem Strich Geld sparen!

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